Holunderlikör

Früchtezeit – Likörbrauzeit 🙂

Mit Pflaumen und Brombeeren sieht es diese Jahr leider garnicht gut aus. Meine Vorräte vom letzten Jahr gehen jedoch langsam zuneige, sodass ich mich nach einer Alternative umgeschaut habe: Holunderbeeren!

Ich wusste noch, dass Sophi schon öfter solchen Likör gemacht hat, also hab ich mir von ihr das Rezept besorgt und kurz drauf ging es in die Felder zum Beeren sammeln.

Nach dem Entsaften der Beeren wird noch Wasser und Zucker hinzugefügt, sowie Vanilleschoten und in Scheiben geschnittene Zitronen. Dieses Gemisch muss dann einmal kurz aufkochen. Nach dem Abkühlen kommt noch 54 %iger Rum hinzu und schon kann dass Gebräu in die Flaschen abgefüllt werden.

Aus 6 Litern Holundersaft habe ich so ca. 20 Liter Likör gebraut, und ich muss sagen: Das Gebräu ist eine sehr süffige Angelegenheit. 🙂

Noch etwas Leckeres

Da es diese Jahr leider nur sehr wenig Äpfel gibt, muss ein adäqater Ersatz für Apfelwein her. Aus diesem Grund habe ich vor kurzem schon Brombeerlikör angesetzt. Während dieser noch durchzieht, sind die Pflaumen schön reif geworden. Also was liegt näher als Pflaumenlikör zu machen? 🙂

Man nehme einen Eimer frisch gepflückte Pflaumen und entsafte diese. Auf 4 Liter Pflaumensaft kommen dann:

  • 4 Nelken
  • 750 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Das Gemisch lässt man dann 5 Minuten kochen. Nachem es etwas abgekühlt ist kommt eine Flasche Rum (54 %) hinzu. Danach sofort in Flaschen abfüllen und verschließen. Fertig ist das Gebräu. 🙂12 Flaschen Pflaumenlikör zu je 0,5 Litern

Der erste Geschmackstest des (noch warmen) Likörs hat ergeben, dass er sehr süffig ist. 🙂 Aber ich finde, noch etwas mehr Rum hätte nicht geschadet.

Ich habe mir fürs Abfüllen extra bei www.flaschenland.de ein paar schöne Likörflaschen mit Korken bestellt. In Solche werde ich auch den Brombeerlikör abfüllen wenn er fertig ist. Als Hingucker habe ich für die Flaschen Etiketten entworfen. Bisher weiß ich leider nur noch keine gute Lösung wie ich diese Etiketten an den Flaschen befestige. Doch da wird sich sicher noch was finden.