WLAN mit dem NSLU2

WLAN läuft! Es war eigentlich ganz einfach, nachdem ich nach langem googlen eine Anleitung gefunden hatte, die auch funktioniert. 😉

Überall war zu lesen, dass man WPA in der /etc/wpa_supplient.conf konfigurieren müsste. Das sollte dann noch irgendwie manuell gestartet werden oder über die /etc/network/interfaces mit eingebunden werden.

Alles unnötig!!

Und so funktioniert es bei mir:

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NSLU2 als WLAN-LAN Brücke

Gestern war der NSLU2 endlich in der Post 🙂

Ich hab dann gleich mal debian installiert und mit weiteren Experimenten begonnen. Hab mir gedacht, man könnte ja mal probieren den NSLU2 als Wireless Client für ein nicht WLAN fähiges Gerät zu verwenden. Einfach das nicht WLAN fähige Gerät (in diesem Fall ein Streaming Client) per Netzwerkkabel mit dem NSLU2 verbinden und den NSLU2 mit einem WLAN USB-Stick ins Funknetz geholt. Über ein Bridging sollte das eigentlich transparent laufen. Im Moment hakts aber noch daran den NSLU2 ins WLAN zu kriegen. Der WLAN Stick, ein TP-Link TL-WN321G mit Ralink Chipsatz, wird von Linux unterstützt, doch noch krieg ich es nicht hin, dass sich der Stick beim meinem Access Point mit WPA-Verschlüsselung anmeldet.

NSLU2 ersteigert

Huch, da hab ich doch gestern zufällig einen NSLU2 ersteigert…

Ich hab nur aus Spaß mal einen niedrigen Betrag eingegeben und schwupp, hab ich den doch tatsächlich einen Tag später für knapp 53,- € geschossen. Ich war schon etwas überrascht, denn die Auktionen die ich bisher beobachtet hatte, sind alle bis zu deutlich höheren Beträgen gegangen.

Nach der vor kurzem erfolgreich durchgeführten debian Installation auf dem NSLU2 eines Kumpels, wollte ich auch gerne so ein Gerät haben, doch der recht hohe Preis für die Gebrauchten hat mich abgehalten. Die 53,- sind da echt ein Schnäppchen. 🙂

Glück gehabt!

NSLU2 mit Debian

Letzte Woche hab ich mit einem Kumpel zusammen ein Linksys NSLU2 vergewaltigt mit einer neuen Firmware versorgt.

Das NSLU2 ist ein NAS, welches selbst keine Festplatten hat, sich jedoch über 2 USB-Host Anschlüsse mit USB Festplatten beliebiger Größe ausstatten lässt.

Im Inneren werkelt eine mit 133 266 MHz getaktete Intel® IXP420 CPU. Außerdem hat das Gerät noch 8 MB Flash, 32 MB RAM und einen 100 Mbit LAN Anschluss.

Für das kleine Gerätchen gibt es wirklich die tollsten Sachen. Unter Anderem lässt sich ein komplettes Debian darauf installieren mit allen Serverdiensten die Debian so bietet. Im Flash selbst landet nur ein Bootcode, welcher das Debian auf einem USB-Device, in diesem Fall einem 4 GB USB-Stick installiert und später davon bootet. Die Installation dauert zwar gut 2 Stunden, aber danach rennt alles einwandfrei, etwas langsam, aber es läuft!

Am 2. USB Port des NSLU2 hängt ein USB Hub und 2 USB Festplatten mit je 1 TB Speicherplatz. Genug Platz für alle Fotos und sonstigen Dokumente die sich in den letzen Jahren so bei meinem Kumpel auf diversen (26 🙂 ) Festplatten angesammelt haben.

Das Genialste an der Kiste ist jedoch der Stromverbrauch! Die Festplatten fahren sich, wenn sie nicht gebraucht werden, nach ein paar Minuten runter und starten automatisch wieder wenn darauf zugegriffen wird. Wenn die Platten laufen verbraucht das komplette System gerade mal ~26 Watt, bei ruhenden Platten nur ~10 Watt!

Und ich war so stolz auf die knapp unter 50 Watt, die mein Server verbraucht…