Update von lenny auf squeeze

Gestern Abend habe ich mich entschlossen, meinen Server von debian lenny auf squeeze upzudaten (komisches Wort). Dazu habe ich mich dieser Anleitung bedient: http://www.debian.org/releases/stable/amd64/release-notes/ch-upgrading.de.html

Bei einem vor einigen Tagen auf einem Testsystem durchgeführten Update verlief alles absolut schmerzfrei. Das hat mich hoffen lassen. Doch wie das immer so ist, sind ein paar mehr oder weniger schwere Probleme aufgetreten.

In der Anleitung kam ich bis zum Update von udev, dies ließ sich aber nicht installieren, weil unter Anderem die ia32-libs einen Konflikt auslösten. Daher bin ich direkt zum dist-upgrade übergegangen. Bei der Installation von grub2 trat dann das schwerwiegendste Problem auf. Da ich mit meinem Server die 2 TB Grenze durchbrochen habe, hat die Platte eine Partitionstabelle im GPT Format. Der grub2 von lenny hat das damals beim Installieren schmerzfrei mitgemacht und sich installiert. Bei squeeze bockt der allerdings und führte somit erstmal zu einen nicht bootfähigen System. Update von lenny auf squeeze weiterlesen

WLAN mit dem NSLU2

WLAN läuft! Es war eigentlich ganz einfach, nachdem ich nach langem googlen eine Anleitung gefunden hatte, die auch funktioniert. 😉

Überall war zu lesen, dass man WPA in der /etc/wpa_supplient.conf konfigurieren müsste. Das sollte dann noch irgendwie manuell gestartet werden oder über die /etc/network/interfaces mit eingebunden werden.

Alles unnötig!!

Und so funktioniert es bei mir:

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NSLU2 als WLAN-LAN Brücke

Gestern war der NSLU2 endlich in der Post 🙂

Ich hab dann gleich mal debian installiert und mit weiteren Experimenten begonnen. Hab mir gedacht, man könnte ja mal probieren den NSLU2 als Wireless Client für ein nicht WLAN fähiges Gerät zu verwenden. Einfach das nicht WLAN fähige Gerät (in diesem Fall ein Streaming Client) per Netzwerkkabel mit dem NSLU2 verbinden und den NSLU2 mit einem WLAN USB-Stick ins Funknetz geholt. Über ein Bridging sollte das eigentlich transparent laufen. Im Moment hakts aber noch daran den NSLU2 ins WLAN zu kriegen. Der WLAN Stick, ein TP-Link TL-WN321G mit Ralink Chipsatz, wird von Linux unterstützt, doch noch krieg ich es nicht hin, dass sich der Stick beim meinem Access Point mit WPA-Verschlüsselung anmeldet.

NSLU2 mit Debian

Letzte Woche hab ich mit einem Kumpel zusammen ein Linksys NSLU2 vergewaltigt mit einer neuen Firmware versorgt.

Das NSLU2 ist ein NAS, welches selbst keine Festplatten hat, sich jedoch über 2 USB-Host Anschlüsse mit USB Festplatten beliebiger Größe ausstatten lässt.

Im Inneren werkelt eine mit 133 266 MHz getaktete Intel® IXP420 CPU. Außerdem hat das Gerät noch 8 MB Flash, 32 MB RAM und einen 100 Mbit LAN Anschluss.

Für das kleine Gerätchen gibt es wirklich die tollsten Sachen. Unter Anderem lässt sich ein komplettes Debian darauf installieren mit allen Serverdiensten die Debian so bietet. Im Flash selbst landet nur ein Bootcode, welcher das Debian auf einem USB-Device, in diesem Fall einem 4 GB USB-Stick installiert und später davon bootet. Die Installation dauert zwar gut 2 Stunden, aber danach rennt alles einwandfrei, etwas langsam, aber es läuft!

Am 2. USB Port des NSLU2 hängt ein USB Hub und 2 USB Festplatten mit je 1 TB Speicherplatz. Genug Platz für alle Fotos und sonstigen Dokumente die sich in den letzen Jahren so bei meinem Kumpel auf diversen (26 🙂 ) Festplatten angesammelt haben.

Das Genialste an der Kiste ist jedoch der Stromverbrauch! Die Festplatten fahren sich, wenn sie nicht gebraucht werden, nach ein paar Minuten runter und starten automatisch wieder wenn darauf zugegriffen wird. Wenn die Platten laufen verbraucht das komplette System gerade mal ~26 Watt, bei ruhenden Platten nur ~10 Watt!

Und ich war so stolz auf die knapp unter 50 Watt, die mein Server verbraucht…

Server Update auf Debian Lenny

Mein Server hat soeben das Update von Debian etch’n’half auf das gestern erschienene Debian Lenny vollzogen. Lief absolut problemlos.

Zuerst hab ich in der /etc/apt/source.list alles von etch auf lenny geändert, dann diese Befehle ausgeführt:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Da ich Kernel 2.6.24 von etch’n’half anstatt des 2.6.18 verwendet habe, wird leider nicht automatisch auf 2.6.26 geupdated, somit ist noch das nötig:

apt-get install linux-image-2.6.26-1-amd64
reboot

Fertig 🙂

Update (16.02.09 09:05):

Eine Kleinigkeit funktioniert leider doch nicht. Beim Update ist das Config File von logwatch durch ein neues ersetzt worden, ohne Nachfrage. Logwatch konnte mir beim cron.daily somit leider keine Mail zustellen. Das Problem konnte ich aber schnell beheben.