Update von lenny auf squeeze

Gestern Abend habe ich mich entschlossen, meinen Server von debian lenny auf squeeze upzudaten (komisches Wort). Dazu habe ich mich dieser Anleitung bedient: http://www.debian.org/releases/stable/amd64/release-notes/ch-upgrading.de.html

Bei einem vor einigen Tagen auf einem Testsystem durchgeführten Update verlief alles absolut schmerzfrei. Das hat mich hoffen lassen. Doch wie das immer so ist, sind ein paar mehr oder weniger schwere Probleme aufgetreten.

In der Anleitung kam ich bis zum Update von udev, dies ließ sich aber nicht installieren, weil unter Anderem die ia32-libs einen Konflikt auslösten. Daher bin ich direkt zum dist-upgrade übergegangen. Bei der Installation von grub2 trat dann das schwerwiegendste Problem auf. Da ich mit meinem Server die 2 TB Grenze durchbrochen habe, hat die Platte eine Partitionstabelle im GPT Format. Der grub2 von lenny hat das damals beim Installieren schmerzfrei mitgemacht und sich installiert. Bei squeeze bockt der allerdings und führte somit erstmal zu einen nicht bootfähigen System. Update von lenny auf squeeze weiterlesen

Erweiterung meiner Haussteuerung

Bereits Anfang Januar habe ich meine Haussteuerung um 2 Sensoren erweitert. Es handelt sich dabei um den Temperatur-/Luftfeuchte-Sensor HMS 100 TF. Einen habe ich in der Garage untergebracht und den anderen auf dem Dachboden. Der Sensor in der Garage hat bei der Kälte der letzten Wochen die dort lagernden Getränke vor dem Erfrieren bewahrt. Naja, nicht wirklich, aber ich konnte die Kiste entfernen bevor sie einfrieren konnte. Beim Dachboden war ich schon ein wenig erstaunt. Der Switch und der AccessPoint auf dem Dachboden funktionieren seit Jahren problemlos, obwohl dort teilweise Minusgrade herrschen. Ich bin mal gespannt auf welchen Wert das im Sommer ansteigt.

Letzte Woche habe ich die Haussteuerung nochmal um 2 Sensoren erweitert. Diesmal aber um den Funk-Tür-Fensterkontakt FHT80TF-2. Montiert habe ich je einen im Schlafzimmer und im Bad, jeweils mit abgesetztem Reedkontakt. Der Sensor selbst hat zwar auch einen Magnetschalter, aber das Gehäuse ist zu breit für den schmalen Spalt zwischen Fensterflügel und Wand. Desweiteren passt das weiße Gehäuse einfach nicht zu meinen braunen Fenstern. Ich denke so wie es jetzt ist, sind die Sensoren recht unauffällig angebracht.

Die FHT80TF-2 habe ich am jeweiligen Raumregler angemeldet, damit dieser auch auf ein geöffnetes Fenster mit dem Absenken der Soll-Temperatur reagieren kann. Funktioniert echt super!

Simpad mit 64 MB Flash Speicher

Diese Wochenende habe ich endlich mal Lust mich seit langer Zeit mal wieder mit dem Simpad zu beschäftigen. Die mühsam beschafften Flash Chips liegen ja auch schon ein ganzes Weilchen bei mir rum. Eine Sache fehlte jedoch noch: Eine halbwegs gescheite Lötstation! 😉 Mit dem groben Lötkolben den ich bisher immer verwendet habe, wollte ich mich dann doch nicht an die SMD-Bauteile wagen. Die Station steht jetzt auch schon einige Wochen hier rum und hat auch schon das ein oder andere Lötzinn erhitzt.

Nun gehts aber ans Simpad. 🙂 Als erstes müssen natürlich die alten Flash Chips entfernt werden. Dafür habe ich mir extra ein Zusatzgerät für die Lötstation besorgt, mit dem man solche Bauteile leicht entfernen kann.

Simpad mit 64 MB Flash Speicher weiterlesen

Serverausfall

Gestern Morgen hat sich mein Heim Server verabschiedet. Dabei heißt es immer, Linux kann nicht abstürzen. 😉

Genauere Analysen konnte ich leider nicht durchführen, da ich nicht zuhause war, doch ich konnte jemanden vor Ort anweisen den Reset Knopf zu drücken. Danach lief der Rechner wieder einwandfrei…. bis zum Abend, da ging dann wieder nichts mehr.

Bei der Fehlersuche habe ich festgestellt, dass die Festplatte nicht korrekt angesprochen werden konnte. Ich habe dann das S-ATA Kabel durch ein höherwertiges S-ATA2 Kabel ersetzt, jetzt läuft die Kiste wieder einwandfrei.

Merkwürdig nur, dass das alte Kabel fast 2 Jahre einwandfrei funktioniert hat.

Am ärgerlichsten an der Geschichte ist jedoch, dass das Logging der Photovoltaikanlage in der Ausfallzeit nicht funktioniert hat, und das wo gestern doch so ein schöner sonniger Tag war.

Serverausfall von kurz nach acht bis halb 2 und nochmal von 18 bis 20 Uhr

ICQ 6.5, Standardschriftfarbe ändern

Ich benutze seit einer Ewigkeit ICQ 2003b pro, weil mir alle darauffolgenden ICQ Programme nicht zugesagt haben.

Das neue ICQ 6.5 zeigt Nachrichten die von 2003b abgeschickt worden sind jedoch mit der Standardschriftfarbe an, egal was ich im 2003b für eine Farbe oder Schriftart eingestellt habe. Beim 6.5er scheint die Standardschrift im Gegensatz zum 6er jedoch nun türkis zu sein, welches sich recht schlecht lesen lässt. Zumindest hat sich eine Freundin darüber beklagt. Und das wäre erst so seit sie ICQ 6.5 benutzt.

Also hab ich mich mal ein wenig damit beschäftigt und tatsächlich rausbekommen wie man die Standardschriftfarbe von ICQ 6.5 ändern kann:

Die 12. Zeile der Datei Combined.css im Ordner

C:\Programme\ICQ6.5\services\icqApp\ver1\theme\IMAGES\IcqMessageDlg\

lautet:

color:#579da8;font-family:Tahoma;font-size:12px;}     /* Default font for system messages */

Ändert man nun #579da8 in #000000 ist die Standardschrift wieder schwarz und die Nachrichten lassen sich deutlich besser lesen. Und wem die Schrift zu klein ist, der macht in der selben Zeile aus den 12px ein 14px, dann wird die Schrift etwas größer.

WLAN mit dem NSLU2

WLAN läuft! Es war eigentlich ganz einfach, nachdem ich nach langem googlen eine Anleitung gefunden hatte, die auch funktioniert. 😉

Überall war zu lesen, dass man WPA in der /etc/wpa_supplient.conf konfigurieren müsste. Das sollte dann noch irgendwie manuell gestartet werden oder über die /etc/network/interfaces mit eingebunden werden.

Alles unnötig!!

Und so funktioniert es bei mir:

WLAN mit dem NSLU2 weiterlesen

NSLU2 als WLAN-LAN Brücke

Gestern war der NSLU2 endlich in der Post 🙂

Ich hab dann gleich mal debian installiert und mit weiteren Experimenten begonnen. Hab mir gedacht, man könnte ja mal probieren den NSLU2 als Wireless Client für ein nicht WLAN fähiges Gerät zu verwenden. Einfach das nicht WLAN fähige Gerät (in diesem Fall ein Streaming Client) per Netzwerkkabel mit dem NSLU2 verbinden und den NSLU2 mit einem WLAN USB-Stick ins Funknetz geholt. Über ein Bridging sollte das eigentlich transparent laufen. Im Moment hakts aber noch daran den NSLU2 ins WLAN zu kriegen. Der WLAN Stick, ein TP-Link TL-WN321G mit Ralink Chipsatz, wird von Linux unterstützt, doch noch krieg ich es nicht hin, dass sich der Stick beim meinem Access Point mit WPA-Verschlüsselung anmeldet.

NSLU2 ersteigert

Huch, da hab ich doch gestern zufällig einen NSLU2 ersteigert…

Ich hab nur aus Spaß mal einen niedrigen Betrag eingegeben und schwupp, hab ich den doch tatsächlich einen Tag später für knapp 53,- € geschossen. Ich war schon etwas überrascht, denn die Auktionen die ich bisher beobachtet hatte, sind alle bis zu deutlich höheren Beträgen gegangen.

Nach der vor kurzem erfolgreich durchgeführten debian Installation auf dem NSLU2 eines Kumpels, wollte ich auch gerne so ein Gerät haben, doch der recht hohe Preis für die Gebrauchten hat mich abgehalten. Die 53,- sind da echt ein Schnäppchen. 🙂

Glück gehabt!

NSLU2 mit Debian

Letzte Woche hab ich mit einem Kumpel zusammen ein Linksys NSLU2 vergewaltigt mit einer neuen Firmware versorgt.

Das NSLU2 ist ein NAS, welches selbst keine Festplatten hat, sich jedoch über 2 USB-Host Anschlüsse mit USB Festplatten beliebiger Größe ausstatten lässt.

Im Inneren werkelt eine mit 133 266 MHz getaktete Intel® IXP420 CPU. Außerdem hat das Gerät noch 8 MB Flash, 32 MB RAM und einen 100 Mbit LAN Anschluss.

Für das kleine Gerätchen gibt es wirklich die tollsten Sachen. Unter Anderem lässt sich ein komplettes Debian darauf installieren mit allen Serverdiensten die Debian so bietet. Im Flash selbst landet nur ein Bootcode, welcher das Debian auf einem USB-Device, in diesem Fall einem 4 GB USB-Stick installiert und später davon bootet. Die Installation dauert zwar gut 2 Stunden, aber danach rennt alles einwandfrei, etwas langsam, aber es läuft!

Am 2. USB Port des NSLU2 hängt ein USB Hub und 2 USB Festplatten mit je 1 TB Speicherplatz. Genug Platz für alle Fotos und sonstigen Dokumente die sich in den letzen Jahren so bei meinem Kumpel auf diversen (26 🙂 ) Festplatten angesammelt haben.

Das Genialste an der Kiste ist jedoch der Stromverbrauch! Die Festplatten fahren sich, wenn sie nicht gebraucht werden, nach ein paar Minuten runter und starten automatisch wieder wenn darauf zugegriffen wird. Wenn die Platten laufen verbraucht das komplette System gerade mal ~26 Watt, bei ruhenden Platten nur ~10 Watt!

Und ich war so stolz auf die knapp unter 50 Watt, die mein Server verbraucht…

Server Update auf Debian Lenny

Mein Server hat soeben das Update von Debian etch’n’half auf das gestern erschienene Debian Lenny vollzogen. Lief absolut problemlos.

Zuerst hab ich in der /etc/apt/source.list alles von etch auf lenny geändert, dann diese Befehle ausgeführt:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Da ich Kernel 2.6.24 von etch’n’half anstatt des 2.6.18 verwendet habe, wird leider nicht automatisch auf 2.6.26 geupdated, somit ist noch das nötig:

apt-get install linux-image-2.6.26-1-amd64
reboot

Fertig 🙂

Update (16.02.09 09:05):

Eine Kleinigkeit funktioniert leider doch nicht. Beim Update ist das Config File von logwatch durch ein neues ersetzt worden, ohne Nachfrage. Logwatch konnte mir beim cron.daily somit leider keine Mail zustellen. Das Problem konnte ich aber schnell beheben.